Über Musik schreiben ist wie zu Architektur tanzen, sagte Elvis Costello. Dann kam der Omniturm.

 
 

Die Filme wurde an einem Drehtag in e15-Showroom in Frankfurt gedreht. Wir waren für Konzeption und die gesamte Produktion / Postproduktion verantwortlich

 


Entworfen wurde das Gebäude von dem international mehrfach preisgekrönten Architekten Bjarke Ingels, der u.a. den zweiten Turm des neuen World Trade Centers in New York City kreierte. Markant ist besonders die einem „Hüftschwung“ gleichkommende spiralförmige Achsenverschiebung aus dem Zentrum heraus auf halber Höhe des Gebäudes. Durch diese Verschiebung ist der Wohnbereich zwischen der 15. und 22. Etage um teilweise bis zu vier Meter von der Grundlinie des Gebäudes versetzt, was breite Terrassen für die Bewohner ermöglicht. Der Name (von lateinisch omni = alle) ist eine Anspielung auf das gleichzeitige Wohnen und Arbeiten in einem Hochhaus.

Wir haben verschiedene Visuals auf das Modell des Omniturm projiziert. Diese beziehen sich immer auf den Hüftschwung und transportieren einen tanzenden Moment: Einerseits architektonisch/ grafisch in Anlehnung an die visuelle Sprache des Turms. Andererseits aber auch natürlich
in Form von Wasser, Wolken, Lichtreflexen als Statement der Themen „Transparenz“ und „der Turm als Plattform“. Durch die verschiedenen Ebenen des Modells wirkt die Projektion bei nahen Einstellungen sehr abstrakt und verschiebt sich ineinander. 

In einer weiteren Erzählebene springen wir in den Turm. Verschiedene Objekte aus dem Alltag des Omniturms werden abstrahiert dargestellt. Es soll der Eindruck entstehen, als wäre man in einem der  Räume. Durch die verschiedenen Raumanordnungen wird das Konzept der Mischnutzung erzählt.